Gedanken und Gefühle

Mit den GEDANKEN fängt alles an.

Im Geistigen wird ausnahmslos die Ursache für ALLES gelegt.
Kein Ding kann sein, ohne dass es vorher ein Gedanke war.

Auch all das, was wir in unserer Welt wahrnehmen oder für wahr halten, haben wir zuerst gedacht, es dadurch in die Existenz gebracht – ohne Ausnahme.

Die Konsequenz daraus :
Der Mensch ist sich selbst durch seine Gedanken der größter Feind oder beste Freund.

Hintergründe unseres erlebten Schmerzes:
Die aus unserer kindlichen Sicht als unerfüllt in Erinnerung gebliebenen Situationen, unsere kindlichen Interpretationen oder für ein Kind schmerzhaften Erfahrungen erzeugten GLAUBENSSÄTZE von Mangel oder Falsch-Sein (z.B. ich wurde nicht genug geliebt, ich bekomme nicht was ich brauche, etc.) und schmerzhafte Urteile  über uns selbst (z.B. ich bin falsch, ich bin schuld, wenn andere sich schlecht fühlen, etc.).

So verschleiern sie noch heute die Welt und uns selbst.

Unser wahres SELBST (Core) das in seiner Essenz (frei von diesen alten Bewertungen)
LIEBE (die höchste Schwingung von Bewusstsein) ist, wird verdeckt.

Das  SELBST haben wir nie wirklich verlassen oder verändert, es liegt hinter der Mauer dieser Gedankenkonstrukten. Wir müssen also nicht zum  liebevollen Wesen werden, wir sind es und werden es immer sein.

Oft fühlen wir uns schwach, bedürftig, allein, falsch, elend, unsicher, traurig, gehemmt, neidisch, klein, oder oder auch als Gegenteil: richtiger oder besser, größer als andere. Dann kämpfen und bekämpfen wir uns, wollen Recht haben oder konkurrieren. Das liegt daran, das wir uns als ICH und DU, als Körper und somit als voneinander getrennte Wesen erfahren und dadurch in der schmerzhaften Dualität von GUT und FALSCH, BESSER und SCHLECHTER, die wir selbst erzeugen, gefangen sind.

Was sind Gefühle?
Wenn wir LIEBE-volle Gedanken denken (ich bin o.k., es ist gut wie es ist, ich soll jetzt so sein)  FÜHLEN wir uns friedlich und leicht. Das Gegenteil ist der Fall, wenn wir denken „ich bin nicht gut genug, ich mache etwas falsch, ich bin nicht gewollt“.  Dann fühlen wir Schmerz, sind angespannt und leiden.

Dann sind also unsere Emotionen ECHOs von Gedanken?
Ja. Der Ursprung liegt im Geist und wirkt bis in den Körper hinein, so wie jede Krankheit im Grunde ein sehr tief eingedrungener kranker Gedanke ist, bzw. unsere Schmerzvermeidungsstrategie zu Krankheit führt.

Weil wir in der Vergangenheit nicht wussten, wie wir uns aus dem Leiden wahrhaftig erlösen können, haben wir die schmerzenden Gedanken über uns Selbst  tief ins Unbewusste verdrängt. Von dort aus leben sie jedoch weiter. Damit wir dem emotionalen Schmerz irgendwie entkommen können, projizieren wir unsere Gedanken auf andere. Nun sind sie es die falsch, schuld, etc. sind. Jetzt lehnen wir unsere Mitmenschen ab oder greifen sie an. Gleichzeitig erleben wir sie nun als Angreifer und Kritiker und können nicht mehr erkennen, dass es unsere projizierten Gedanken selbst sind.

So bleibt der Schmerz.

Fotolia_13655745_BALLES IST ENERGIE, auch unsere GEFÜHLE.

Nach dem Gesetz der Anziehung ziehen wir im Aussen Menschen an, die gleiche Gedanken (unbewusst) glauben wie wir, bzw. als eigene Schmerzvermeidungsstrategien genau „jenes Verhalten“ zeigen, was unseren Glaubenssätzen entspricht und uns diese erneut bestätigen.

Das der andere auch nur seine Schmerzvermeidungs-strategie benutzt, nicht bei sich SELBST ist, bemerken wir nicht, wenn wir in ANGST sind.

So sind wir In den Begegnungen gegenseitig Auslöser der Gefühle, der Echos von Glaubenssätzen.

Schmerzvermeidungsstrategien (bevor Du mir wehtust, mache ich es selbst):

  • ich ‚verlasse‘ andere  (aus Angst verlassen zu werden)
  • ich lehne meinen Körper ab (aus Angst körperlich abgelehnt zu werden)
  • ich brauche mehr (nehme mehr, aus Angst nicht genug zu bekommen
  • ich brauche nichts (lebe autonom, aus Angst nicht genug zu bekommen)
  • ich verführe, bin charmant, manipuliere (aus Angst, manipuliert zu werden)
  • ich kontrolliere, über Macht aus (mache andere klein, aus Angst verletzt zu werden)
  • ich handle nicht aus mir selbst  (mache mich klein, aus Angst beschuldigt, kleingemacht, abgelehnt zu werden)
  • ich bin grenzenlos, sage nicht, stehe nicht zu mir  (aus Angst  verlassen zu werden)
  • ich versuche durch Gut-sein, und über Leistung geliebt zu werden (aus Angst, nicht um meiner Selbst Willen geliebt zu werden)

Wenn wir erkennen, das wir uns selbst so verhalten, wie wir glauben, dass andere das mit uns machen könnten, wenn wir erkennen, das wir das vermeiden wollen, und unsere dahinterliegenden unüberprüften Gedanken und Gefühle untersuchen, treten wir den Weg zur Selbstheilung an.

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Die meisten Menschen haben gelernt, das Gefühle wie WUT, Trauer, Hillosigkeit, Neid, Eifersucht falsch sind. Sie durften als Kinder das nicht empfinden, diese Regungen wurden ihnen abgesprochen, oft, weil die Eltern selbst im eigenen Umgang damit hilflos waren.

Wenn wir als Erwachsene diese Gefühle JETZT anerkennen, sie als wesentliche und wichtige Signale für unsere eigenen unüberprüften Gedanken erkennen, wenn wir für unsere unerfüllten Bedürfnisse unserer inneren Kinder JETZT die Verantwortung übernehmen, sie mit dem Erwachsenen-Aspekt  in uns liebevoll annehmen, eröffnet sich unser Weg aus der schmerzhaften Vergangenheit in eine Gegenwart voller Freiheit, Fülle und Frieden.