Gedanken, die Leid erzeugen, aufgeben

Wir alle haben in unserer Vergangenheit Erfahrungen gesammelt, die Schmerz erzeugten. Schmerz und Leid sind zwei verschiedene Aspekte und müssen voneinander unterschieden werden. Schmerz gehört zum Leben, ebenso wie Freude. Leid entsteht jedoch, wenn wir an Schmerz festhalten.

Wie kam es dazu?

Die Begleiter unserer Kindheit, selbst abgeschnitten vom tieferen Bewusstsein, konnten uns nicht zeigen, das Schmerz zum Leben gehört und uns bestärken, alle Erfahrungen ohne Bewertung zu durchleben. Wäre es so gewesen, würden wir präsent im Hier und Jetzt sein, annehmen, was das Leben uns bringt und gut mit unserem wahren Selbst verbunden sein, uns selbst als Liebe wahrnehmen.

Doch wir haben gelernt, das bestimmte Gefühle nicht „richtig“ sind, „nicht OK“ sind, wenn wir wütend, traurig, verzweifelt, neidisch, … sind oder – Fehler – machen, statt diese einfach als Erfahrungen zu sehen, die das Leben uns lehrt. Wir haben gelernt uns mit diesen „Fehlern“ zu identifizieren und den Urteilen der Erwachsenen unserer Kindheit über uns zu glauben. Unser Bedürfnis nach Verständnis und Annahme besonders in diesen Erlebnissen wurde nicht erfüllt. Das wäre Liebe gewesen; anzuerkennen, wer wir gerade sind oder was ist. So wurden die Emotionen unterdrückt. Diese und die Unerfülltheit dieses Bedürfnisses, das wir als Sehnsucht erleben, erschuf unseren Schmerzkörper, den wir seit dem mit uns tragen.

Aus diesen Erfahrungen entstanden über die Zeit und über Wiederholungen Glaubenssätze über uns selbst, andere Menschen und das Leben, die sich im Ich-Geist verankert haben.

Wie Filter-Brillen sitzen sie vor unser Sicht auf die Dinge, ohne das wir den Irrtum bemerken. Dann glauben wir, die Welt wäre ein schmerzhafter Ort, an dem wir stets verletzt, verlassen, ausgenutzt, etc. werden oder an dem wir nicht bekommen, was wir brauchen.

Wir erwarten weiter unbewusst und aus dem unerlösten inneren Kind heraus vom Außen Erfüllung. Dann treffen wir auf andere Erwachsene mit unerlösten inneren Kindern und verlangen voneinander , was beide scheinbar nicht haben. So entstehen ganze Weltkriege die all unsere menschlichen Ängste und Mangelgedanken spiegeln.

Der Schmerzkörper besteht aus Emotionen, aus Energie, welche Echos leidvoller Glaubenssätze sind. Energie will jedoch – und weil es ihre Natur ist – fließen. So ziehen wir unbewusst ähnliche Situationen oder Menschen an, weil wir genau diese Schwingungen für die Integration brauchen. Weil jedoch Bewertungen auf diesen Emotionen liegen, entsteht ein Teufelskreis, in dem wir feststecken.

Die Lösung

Der Weg aus leidvollen Erfahrungen heraus ist, sich der Quelle all dessen bewusst zu werden – unserem urteilenden Denken.

Mit Hilfe von the work begleite ich Sie, diese unbewussten Glaubensmuster aufzuspüren und an die Oberfläche zu bringen. Wir bringen Sie auf einen Fragebogen und untersuchen sie auf Wahrhaftigkeit.

5 liebevolle und weise Fragen führen uns aus dem denkenden Verstand, unserem Ego, das stets Recht behalten will und den eigenen Gedanken mehr Glauben schenkt, als der Wirklichkeit selbst, heraus – hin zu jenem Teil unseres Geistes, der mit der tieferen Weisheit verbunden ist und den Irrtum erkennt.

Wir bringen Denken, Fühlen und Handeln in direkten Zusammenhang. Schmerzhaftes selbstverletzendes Verhalten kann auf diese Weise erkannt, gewürdigt und im Prozess der Integration von selbst aufgegeben werden.

Es wird nicht beurteilt, was ins Bewusstsein kommt! The work ist ein liebevolles, achtsames und wertschätzendes Werkzeug, das uns hilft, mit der Wirklichkeit, gegen die wir unbewusst kämpfen, und die wir nicht ändern können, Frieden zu schließen, statt stets als Verlierer hervor zu gehen.

The work ist keine Form des Gedanken-Umkehrens von negativen in positive Affirmationen. Dieser Weg führt in die Irre, denn unter den positiv darüber gelegten Gedanken wirken die unbewussten Leid erzeugenden weiter. Das wäre in etwas so, als würde man guten Wein auf schlechten Wein gießen. Die Essenz des Weines bleibt verdorben.

Ich freue mich, Sie auf dem Weg in eine neue innere Freiheit zu begleiten.